Martinporzelt’s Weblog











Die größte Gefahr stellt das “Web 2. 0″ sicherlich für das klassische Medienwesen dar, da es diesem in vielerlei Hinsicht “überlegen” ist.

Peinlich und lächerlich geradezu ist außerdem, wie neuerdings – eben aufgrund der durch die Weiterentwicklungen des Internets eröffneten Möglichkeiten – jedes “Deppchen” denkt, dazu berechtigt zu sein, seine Ansichten, seine privat – privativ – kleinlichen Erlebnisse und Beobachtungen, ja seine ganze “Weltanschauung” und Lebensphilosophie der Öffentlichkeit mitteilen, zu diesem und jenem seinen moralisch widerlich verzuckerten Senf dazu geben zu müssen und sich dann auch noch selbst zu einem “Hobbyjournalisten” oder einem Schriftsteller erkört. Schluss damit!!!



Das angeblich “neue Netzverständnis” des Web 2. 0 ist eigentlich nichts anderes als das Netzverständnis des Web 1. 0! So betont auch Tim Berners – Lee, der Begründer des World Wide Web, dass bereits der Konzeption des Web 1. 0 sowohl der Grundsatz to connect people wie auch die Doppelfunktion Publikation/ Konsum innewohne.

Viele Kritiker behaupten zudem, dass der Begriff “Web 2. 0″ unspektakuläre Weiterentwicklungen des Web 1. 0 verallgemeinere und somit eine “Pseudoinnovation” förmlich erzwinge.



Spiel ist im Begriff der Kunst das Moment, wodurch es unmittelbar über die Unmittelbarkeit der Praxis und ihrer Regeln sich erhebt. Es ist aber zugleich nach rückwärts gestaut, in die Kindheit, wo nicht die Tiehreit.



{April 30, 2008}   Hello world!

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et cetera